From mboxrd@z Thu Jan 1 00:00:00 1970 Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1" Date: Thu, 13 Sep 2007 13:12:01 +0200 From: thomasasta@gmx.net In-Reply-To: <002d01c7f5cc$825d8910$0cdbe29f@happy0bc06a65b> Message-ID: <20070913111201.237460@gmx.net> MIME-Version: 1.0 References: <002d01c7f5cc$825d8910$0cdbe29f@happy0bc06a65b> Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Subject: [B.A.T.M.A.N.] terra-net (Mesh im Handy) Reply-To: The list for a Better Approach To Mobile Ad-hoc Networking List-Id: The list for a Better Approach To Mobile Ad-hoc Networking List-Unsubscribe: , List-Archive: List-Post: List-Help: List-Subscribe: , To: The list for a Better Approach To Mobile Ad-hoc Networking Cc: wlannews@freifunk.net Hallo, vielleicht bekommt man Batman auch in Openmoko Linux Handy? http://www.openmoko.org/ Dann h=E4tte man eine Alternative zum Terra-Net, was bestimmt closed source= ist. Danke Gruss P2P-Mobilfunksystem erm=F6glicht Gratis-Anrufe Quelle: http://www.openmoko.org/ "Mesh-Netzwerk mit Handys bedeutet das Ende von GSM-Netzen" - Technologie ist im WLAN-Bereich ein Hoffnungstr=E4ger Das schwedische Unternehmen TerraNet hat eine M=F6glichkeit entwickelt, mobile Kommunikation ohne ein herk=F6mmliches Mobilfunknetzwerk umzusetzen. Die Handys werden dabei in ein Peer-to-Peer-System eingebunden und vernetzen sich untereinander, berichtet BBC online. Der Grundgedanke ist ein sogenanntes Mesh-Netzwerk, eine dezentralisierte Infrastruktur, bei der jeder Knoten - in diesem Fall sind es die Mobiltelefone - nur soviel Leistung bringen muss, um sich mit dem n=E4chsten zu verbinden. Der gr=F6=DFte Vorteil der Technologie ist, dass Gespr=E4che durch die Umgehung eines Providers kostenlos gef=FChrt werden k=F6nnen. Mesh-Technologie ist derzeit vor allem im WLAN-Bereich ein Hoffnungstr=E4ger. Mesh-f=E4hige Ger=E4te senden und empfangen Daten. Gleichzeitig nehmen sie Router-Funktionen wahr und leiten Daten an andere Clients weiter. Die Ingenieure wollen damit Funkl=F6cher stopfen. Dieselbe Intention verfolgte Anders Carlius, der Gr=FCnder von TerraNet. Durch die Anwendung der Mesh-Technologie bei Mobiltelefonen, soll es selbst in Gebieten mit schwacher Mobilfunkversorgung m=F6glich sein, Telefonate zu f=FChren. Ein Anruf wird dabei solange von Telefon zu Telefon weitergeleitet, bis er das Zielger=E4t erreicht. Projekte in Tansania und Equador Carlius arbeitet seit 2002 an der Idee und konnte erste Projekte k=FCrzlich in Tansania und Equador starten. Das System ist derzeit vor allem f=FCr Gebiete gedacht, in denen die Aufstellung von Basisstationen entweder nicht m=F6glich oder schlicht unrentabel ist - beispielsweise in W=FCstengebieten. "In manchen Gegenden in Afrika, S=FCdamerika, Indien oder China k=F6nnen wir die Ersten sein, die den Menschen die M=F6glichkeit zur Kommunikation geben. Dar=FCber hinaus gibt es noch eine Vielzahl an M=F6glichkeiten, unsere Technologie anzuwenden", meint Carlius gegen=FCber pressetext. Sobald ein TerraNet-Ger=E4t eingeschaltet wird, sucht es seine Umgebung im Umkreis von etwa einem Kilometer nach weiteren Ger=E4ten ab und verbindet sich mit ihnen. Somit wird das Netz mit jedem weiteren Ger=E4t erweitert und die Abdeckung durch das Netz vergr=F6=DFert. Ein Anruf in ein anderes, nicht direkt verbundenes Handy-Netzwerk soll =FCber VoIP funktionieren. Dazu m=FCsste lediglich ein Ger=E4t pro Netzwerk mit dem Internet verbunden sein. Befindet sich das Zielhandy also nicht im eigenen Netz, wird der Anruf =FCber das Web zum entsprechenden Mesh-Netz weitergeleitet. Nur mit speziellen Handys Derzeit funktioniert das TerraNet-System nur mit speziellen Mobiltelefonen. Allerdings hofft Carlius, dass die Technologie k=FCnftig =E4hnlich wie Bluetooth als zus=E4tzliche Funktion in handels=FCbliche Handys integriert wird. Weniger angetan von der TerraNet-Idee sind laut Carlius die gro=DFen Mobilfunkprovider. Der TerraNet-Gr=FCnder liefert zugleich die Begr=FCndung: "Peer-to-Peer-Kommunikation im Mobilfunk k=F6nnte m=F6glicherweise das Ende der GSM-Netze bedeuten." Die Technologie sei nicht ausgereift und funktioniere nicht, lauten die Gegenargumente, die Carlius jedoch nicht gelten l=E4sst. Er verweist auf den Telefonhersteller Ericsson, der bereits drei Mio. Pfund (4,4 Mio. Euro) in TerraNet investiert habe. --=20 GMX FreeMail: 1 GB Postfach, 5 E-Mail-Adressen, 10 Free SMS. Alle Infos und kostenlose Anmeldung: http://www.gmx.net/de/go/freemail